Warnung: Kommunizieren gefährdet!

14 11 2011

warnun_key_visual.jpg  «Das Internet ist wie ein riesiger Kühlschrank, mit Junk-Food gefüllt» - so zitiert das Museum für Kommunikation den Psychiater Norman Doidge in der aktuellen Wechselausstellung «Warnung: Kommunikation gefährdet.». Wie denkt das Publikum darüber? Mit ihren Antworten zu einer Online-Befragung liefern die Besucher gleich selber Einsichten, wie sie mit den verschiedenen Kommunikationsmedien umgehen und wie sie diese bezüglich Spass, Nützlichkeit und Belastung beurteilen. Die bisherigen (nicht repräsentativen) Resultate überraschen: Spass machen am ehesten die Presseprodukte, gefolgt vom Internet und den Sozialen Netzwerken. Nervig sind vor allem E-Mails, das Mobiltelefon und Soziale Netzwerke, man hat das Gefühl, zu viel Zeit damit zu verbringen. Nützlich sind alle Medien, am wenigsten die Sozialen Netzwerke. Die klare Meinung zu Social Media des Designers Tyler Brûlé wird mit der folgenden Aussage zitiert «Es gibt eine Form von Social Media, die wirklich funktioniert, beruflich und privat. Man nennt sie ein Glas Wein zusammen trinken». Anhand des ermittelten Persönlichen Kommunikationsindex PKI erhalten die Besucher an verschiedenen interaktiven Stationen vertiefte Einsichten zu ihrem Kommunikationsverhalten und dazu auch gleich individuelle Tipps zum Umgang mit Informationsüberfluss und unangenehmen «Medien-Tätern». Die spannende Ausstellung dauert noch bis Mitte Juli 2012. 


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