Schweizer Unternehmen nützen Blogs

18 11 2007

67% der Schweizer Unternehmen, NGOs und Verwaltungen lesen Blogs, 26% kommentieren sie, 12% publizieren Blog-Beiträge im Netz. Bereits 27% haben die Absicht, Blogs in ihrer Kommunikation einzusetzen. Dies sind die Resultate der maz/bernet-Studie Web 2.0, die im Herbst 2007 bei 144 Schweizer Unternehmen durchgeführt wurde. Gemäss dieser Umfrage werden Blogs vor allem als internes Arbeitsinstrument genutzt. Die öffentlich zugänglichen Blogs haben verschiedene Ziele: Sie werden eingesetzt als Unternehmens-Blogs, als Kampagnen-Blogs und CEO-Blogs.
Die Web 2.0 Technologie inspiriert: 63% der Unternehmen setzen Video-Podcasts ein, 55% Audio-Podcasts, 13% nützen Wikis, 10% YouTube, 7% Flickr, 7% Second Life. Kein Wunder, dass bereits 44% aller Unternehmen Online-Monitoring betreiben.



Viral Marketing - Reset!

26 08 2007

Unterhaltend!
Wer Viral Marketing sagt, denkt heute wohl am ehesten an witzige Video-Clips. Von diesen gibt es Tausende im Netz. Nachhaltig wirksam für Unternehmen und Produkte sind nur jene, die eine Marke bekannt machen, Markeninhalte übermitteln und Trendsetter erreichen. Zum Beispiel der Clip von K-fee . Unterhaltend auch Games wie der ORF Ski-Challenge ‘07. Oder eine tägliche interaktive Web-TV Online/Handy-Soap.

Unterhaltend?

“In Einzelfällen können Clips zwar eine virale Wirkung entfalten, wie zum Beispiel er legendäre Tauben-Spot für den Ford KA. Doch ob virale Clips nachhaltig die Empfehlungsbereitschaft steigern, ist äusserst fragwürdig.”

sagte Thomas Zorbach kürzlich in einem persönlich-Interview. Die Marke viral und positiv erleben lassen, ist auch mit anderen Themen aus dem Marketing-Mix möglich: zum Beispiel mit einem neuen Produktedesign, Angebots-Teaser, wie zu Kinofilmen, Firmen-News oder einem Informations-Service rund um Stellenbewerbung und Karriere. Empfehlungsanreize wie Gutscheine und Geschenke erhöhen zusätzlich die Chance der Verbreitung.

Integriert!
Den engsten Bezug zum Absender des Viral Marketing schafft ein in die Website eingebetteter Firmenblog oder Produkteblog. Der Surfer befindet sich bereits auf der Website. Die Kommentarfunktion erfasst Meinungen, Besuchs-Statistiken sind realtime ablesbar. Der hohe Vernetzungscharakter in der Blog-Community kann den Hebeleffekt der viralen Verbreitung fördern. Gleichzeitiges Monitoring anderer Blogs überwacht die Ansteckungsqualität. Falls das Budget noch reicht, erhöhen weitere On- und Offline-Massnahmen die Infektionsgeschwindigkeit.