Marken machen Geschichte

1 10 2011

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«Marken haben die Kraft, die Welt zu verändern» sagte Markus Rotzler von Interbrand anlässlich seines Vortrages bei der ERFA-Gruppe Werbung & PR des Efficiency Club. Heute ist die Welt eine Bühne von globalen Imitationen. So zeigen Verpackungen von Reinigungsmitteln und Ketchup weltweit fast die gleichen Formen und Farben. Menschen suchen aber nach Identifikation. Da helfen Markenerlebnisse bei der Orientierung. Markenerlebnisse sind immer Ausdruck der Markenidee. Gemäss Interbrand definieren drei Punkte einen guten Markenauftritt: Der erste Hauptpunkt ist die Brand Story. Sie definiert den Rahmen. Geschichten prägen sich besser ein als Regeln. Wichtig ist die Integration und Differenzierung. Konventionen sich umsichtig und reflektiert zu brechen. Zweitens muss die Aussenwelt miteinbezogen werden. Kraft entwickeln alle Marken, die die Selbstverwirklichung der handelnden Person miteinbeziehen. Aber die Mikro-Freiheit muss erhalten bleiben: «Es ist wie in der Disco, jeder tanzt wie er will, aber alle zum gleichen Rhythmus» führte Markus Rotzler aus. Der dritte Hauptpunkt ist die sogenannte robuste Visualität. Der Markenauftritt muss einfach, prägnant und leicht umsetzbar sein. Ja, Marken machen Geschichte. Geschichte macht aber auch Marken.



Direct Mail vs. E-Mail

31 08 2011

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„Wenn du persönliche Einladungen an Werbeagenturen verschickst, kommen die meisten Anmeldungen per Antwortkarte zurück“, sagte mir kürzlich ein Kollege. Die Post hat im Herbst 2010 und Frühjahr 2011 bei 400 Unternehmen Fragen zu physischen Mailings und E-Mails gestellt. Das physische Mailing schneidet gut ab. Gemäss Studie “Wissen, was Kunden schmeckt” nimmt die grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer postalische Werbung positiver wahr als elektronische Mails. Physische Werbesendungen werden um ein Vielfaches häufiger geöffnet als elektronische Werbung, vor allem bei Neukunden. Ein postalisches Mailing wirkt persönlicher und seriöser, kann verschiedene Sinne ansprechen und stärkere Kundenreaktionen auslösen, auch bei jungen Kunden. Die Adressaten öffnen 58% der postalisch versandten Werbesendungen. Nur 7% der Schweizer Unternehmen erwarten negative Kundenreaktionen bei postalischem Versand. Und 71% wünschen Rechnungen auch zukünftig per Post.