Nutzerprofile Facebook, Twitter, Linkedin, Xing

28 07 2011

Die Nutzung der Social Media Plattformen wird in der Schweiz von Facebook dominiert. Die Traffic-Statistiken des DoubleClick Ad Planners von Google melden uns im Juli 2011 4,6 Millionen eindeutige Facebook-Besucher (Nutzer). Dies ist eine geschätzte Reichweite von 61,2 Prozent bei allen Schweizer Surfern. Twitter erreicht 470 000 Besucherinnen und Besucher und hat eine Reichweite von 6,2 Prozent. Die beiden auf Fachpersonen ausgerichtete Plattformen Linkedin und Xing erreichen 390 000 (Reichweite 5,2 Prozent) respektive 180 000 Besucher (Reichweite 2,4 Prozent). Alle Plattformen sind eher bei Männern beliebt: rund 60% der User sind männlich, 40% weiblich.

 

Besucherprofil von facebook.com nach Alter und Ausbildung

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Facebook und Twitter werden vor allem von Jugendlichen bis 17 Jahre und 25-54-jährigen Erwachsenen genutzt. Die Mehrzahl der Facebook-Besucher haben tendenziell eher eine tiefere Schulbildung und ein tieferes Einkommen.   

Ganz anders ist die Besucherstruktur bei den geschäftsorientierten Plattformen LinkedIn und Xing. Hier dominieren die 25-44-jährigen User mit eher höheren Berufsausbildungen und Einkommen.  

Besucherprofil von linkedin.com nach Alter und Einkommen

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Trends: Die Nutzerzahlen von Twitter, Linkedin und Xing fielen im April 2011 ab, nur Facebook konnte seine Besucherzahlen halten.

Hinweis: die Angaben basieren auf Schätzungen von Google und variieren von Tag zu Tag.

 



Steigendes Schweizer Medienbudget

19 07 2011

 

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Nach zwei Jahren des Rückgangs steigen im Jahr 2010 die Einnahmen der Schweizer Medien sowohl bei den Werbeerträgen als auch bei den Einnahmen von Nutzerinnen und Nutzern wieder an – insgesamt auf  Fr. 13,3 Mia. Davon entfallen rund Fr. 3 Mia. (plus 7,3%) auf Werbeerträge der Presse, elektronischen Medien und Internet sowie Fr. 10,3 Mia. (plus 0,6%) auf Ausgaben von Nutzerinnen und Nutzern für Medien. Damit gab jeder Schweizer Haushalt im Jahr 2010 Fr. 2′920.- für seinen Medienkonsum aus. Etwa die Hälfte dieses Betrages entfällt auf Medieninhalte (Fr. 5,3 Mia.), auf Zugangswege zu Medien (Gebühren, Kabelnetze, Breitband-Verbindungen) entfallen Fr. 1,8 Mia. und auf Geräte zur Mediennutzung Fr. 3,3 Mia. Die Presse konnte ihren Umsatz im Abonnementsbereich leicht ausbauen auf Fr. 1,2 Mia. , bei den Kioskverkäufen (Fr. 573 Mio.) setzte sich der negative Absatztrend fort. Für Radio und Fernsehen (Gebühren und Geräte) wurden 3,4 Milliarden Franken gezahlt (plus 3,6 Prozent), für IT und Telekommunikation 2,7 Milliarden Franken (plus 2,3 Prozent). Die Mehrverkäufe bei mobilen Devices führten zu höheren Download-Umsätzen, auch mobile Zugriffe auf News-Sites und Social Media legten zu. Die Studie des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN ist unter medienbudget.ch publiziert.