Blickverlauf, Heatmap & Co.

22 01 2011

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Wie Briefe gelesen werden lässt sich mit Augenkameras messen. In der Publikation Direct Guide auf Seite 84 finden wir ein Beispiel der Blickverlaufs-Analyse eines Werbebriefes. Sie zeigt auf, dass wir in unserem Kulturkreis gewohnt sind, von links nach rechts zu lesen und meist oben an einer Seite mit Lesen beginnen. Aber wie funktioniert das bei den Webseiten? Google liefert uns eine Ansicht, wie ihre Suchergebnisse beachtet werden, so dokumentiert auf Seite 24 von DirectExpert. Auch hier verläuft der Blickverlauf wie im Print, tendenziell eher von oben links nach unten, der erste Quadrant einer Seite wird am meisten beachtet. Beim Scrollen auf einer Webseite kommen natürlich auch die unteren Teile der Webseite ins zentrale Blickfeld. Heatmaps lassen sich auch selber erstellen: Der Anbieter Clicktale.com bietet zahlreiche Analysen zu Usability und Surfverhalten an und zeigt unter anderem mit Heatmaps, welche Bereiche einer Webseite am intensivsten betrachtet werden, resp. welche Stellen am meisten Klicks aufweisen. Mit diesem Wissen lässt sich auch das Klickverhalten im Hinblick auf Conversions optimieren. Auf der Webseite feng-gui.com können eigene Vorlagen unkompliziert und ohne Anmeldung getestet werden, zum Beispiel Anzeigen. Hier unser Beispiel von aerosana, einer Krankenversicherung von Helsana. Die Gestaltung wurde so gewählt, dass sowohl Bild, Headline und die zentralen Aussagen gut beachtet werden.